dsobjekt Interesse Immobilienanzeigen

NR 11 2020 ALSTER-MAGAZIN 29 ALSTER MAGAZIN IMMOB I L I EN Barbara Suhr, Mediaberatung Mobil: 0172 / 923 36 82 Tel.: 538 930 54 Mail: b.suhralster-net.de Wenn Sie Interesse an Immobilienanzeigen haben, berate ich Sie gern. 200527_Anzeige_AO_Alstermagazin_90x130mm_RZ.indd 1 29.05.20 16:27 dsobjekt? Eine Analyse der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Bestand und Neubau in den 14 deutschen Großstädten zeigt: Neu gebaut ist meistens teurer als Bestand. In Hamburg allerdings kaum! In 10 von 14 untersuchten Großstädten müssen Käufer einer neu gebauten 80-Quadratmeter-Eigentumswohnung über 100.000 Euro mehr bezahlen als für eine Bestandswohnung gleicher Größe. Das ist das Ergebnis einer Analyse von immowelt. Untersucht wurden die Angebotspreise im Bestand (Baujahr 1945 bis 2015) sowie Neubau (Baujahr 2016 oder später) im 1. Halbjahr 2020 für eine Beispielwohnung mit 80 Quadratmetern und 3 Zimmern im 2. Stock. In München kostet eine beispielhafte Bestandswohnung mit 80 Quadratmetern bereits 601.000 Euro. Für einen Neubau müssen Käufer aber 779.100 Euro bezahlen ein Aufschlag von 178.100 Euro. München ist eine der am dichtesten besiedelten Städte in Deutschland. Bebaubare Freiflächen sind rar und teuer eine Erklärung für die hohen Neubaupreise. Allein für den Neubau- aufschlag von München bekäme man in Leipzig, Dortmund oder Essen bereits eine komplette Wohnung aus dem Bestand. Hohe Immobilienpreise in einer Stadt bedeuten nicht zwangsläufig, dass für Neubauten hohe Aufschläge gezahlt werden müssen. Hamburg zählt mit 356.500 Euro für eine 80-Quadratmeter-Bestandswohnung zu den teuersten Pflastern für Immobilien in Deutschland. Der Aufpreis von 95.900 Euro für eine neu gebaute Wohnung ist in der Hansestadt dafür im Vergleich eher moderat. Eigentumswohnungen sind in Hamburg generell sehr gefragt daher der hohe Preis bereits für Bestandsobjekte. Allerdings gibt es vor allem in Randlagen noch mehr Freiflächen mit moderateren Grundstückspreisen. Dort ist das Bauen dann günstiger, sodass der preisliche Abstand zu Bestandsobjekten geringer ausfällt. Eine ähnliche Situation gibt es auch in Berlin. Die geringsten Unterschiede zwischen Neubau und Bestand gibt es in Dortmund und Köln. In Hamburg ist der Unterschied im Preis zwischen neuen und Bestandsimmobilien im Vergleich eher moderat.