rund Deutschland Einmal

30 ALSTER-MAGAZIN NR. 11 2020 ALSTER MAGAZIN AUTO -WELT Einmal rund Deutschland Sie haben es wieder getan, das Rallye-Team die Hansebuben bestehend aus Joy Patrick Vellguth, Bernd Neitzel und Albrecht Sass ist auf vier heißen Reifen durch die Lande gedüst. Und wieder stand der Charity-Gedanke ganz oben auf der Agenda . F remde Länder sehen, Spaß haben und dabei Spenden sam-meln, so lautet das Motto der beiden Rallyes, die die drei Hamburger bisher bestritten haben. Für dieses Jahr hatte das Team um den Dahler & Company Gesellschafter Joy Patrick Vellguth unter dem gleichen Aspekt Großes vor, auf der Atlantic Pacific Ocean Drive sollte es von Hamburg nach Wladiwostok gehen, über 15.000 Kilometer Strecke. Dann kam Corona. Aber ein Jahr ohne Charity Rallye, mit der die drei soziale Projekte fördern, kam nicht infrage. Ersatz war schnell gefunden, denn mit der The Deutschland Rallye hat der Veranstalter spontan eine Alterna - tive ins Leben gerufen. Statt entlang der Chinesischen Mauer hieß es nun nur einmal im Kreis durch unser Land. In einem Mercedes Benz 300 SE, Baujahr 1988. Das fanden wir natürlich nicht ganz so spannend, schließlich kannten wir ja schon die Landschaften, durch die die Reise ging, erklärt Vellguth. Zum Glück gab es dann für jeden von ihnen doch neue Dinge zu entdecken, denn die zu erfahrenden Ziele waren vielfältig. Vellguth war noch nie auf der Zugspitze, Sass noch nie auf Schloss Neuschwanstein und Neitzel noch nie am Titisee Haben zusammen 4.000 im Pkw abgerissen: Joy Patrick Vellguth, Bernd Neitzel und Albrecht Sass (unten links v.l.). Gestartet aus der Mitte Deutschlands, ging es an die Ostsee, dann über den Osten bis zur Zugspitze im Süden und anschließend in den Westen einmal rum halt! im Schwarzwald. Der ist wirklich sehr schön und war sogar Teil einer der zu bewältigenden Aufgaben. Wir mussten dort einen Eimer Wasser aus dem Schluchsee im Auto hintransportieren, so Patrick Vellguth. Die zu lösenden Aufgaben waren kreativ und kniffelig wie immer. Etwa das Fahrzeug auf 30 cm hohe Baumstämme zu stellen, oder einen Hund hinter dem Lenkrad zu fotografieren. Teils abstruse Dinge, die aber immer für Erheiterung sorgen. Wir haben alles geschafft. Leider reichte es am Ende nur zu Platz vier. Gelohnt hat sich die Rallye über 8 Tage und knapp 4.000 Kilometer mit 112 Teams bei wechselhaftem Wetter trotzdem. Zum einen, weil auch Deutschland über schöne Landschaften wie das Fichtelgebirge und die Weinberge am Rhein verfügt und weil eine ordentliche Spendensumme durch Sponsoren und Freunde zusammenkam: 15.800 Euro. Das Geld kommt der Babyambulanz Von Anfang an e.V., NestWerk e.V. (zeigt Kindern und Jugendlichen Per - spektiven auf) und Boje e.V. (Beratungs- und Ombudsstelle für Kinder- und Jugendhilfe) zugute. Respekt! Mehr Infos gibt es auf www.hansebuben.de Technik pur im Müritz Airpark. Sightseeing per Roadbook: In Trier gefiehl den Dreien die Porta Nigra am besten. Fo to s: H an se bu be n ANZEIGEN-SPEZIAL