Wohlüberlegt weiterreichen Vermögen

26 ALSTER-MAGAZIN NR. 11 2020 F INANZEN Wohlüberlegt weiterreichen Als weltweit führender Vermögensverwalter mit Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, München und Stuttgart, ist es die oberste Priorität der UBS, das Vermögen ihrer Kunden langfristig zu schützen nicht selten über Jahrzehnte und viele Generationen hinweg. Mit Geschäftsstellen in über 50 Ländern vereint UBS die Qualitäten eines globalen Finanzdienstleisters mit der persönlichen Note einer Privatbank. Dr. Armin Müller , Leiter der UBS-Niederlassung in Hamburg , erklärt, welche Aspekte bei der Unternehmensnachfolge berücksichtigt werden sollten und wie sein Team von der Alster aus Kunden bei der innerfamiliären Nachfolge zur Seite steht. Alster-Magazin: Herr Müller, wie übergibt man ein Famili- enunternehmen erfolgreich an die nächste Generation? Armin Müller: Es gibt leider kein Geheimrezept und in den seltensten Fällen lässt sich diese Frage leicht beantworten, schließlich trägt sie langfristige Konsequenzen mit sich. Die Umsetzung und Weitergabe von einer Generation auf die nächste ist oftmals ein langer und mehrjähriger Prozess, der für alle Beteiligten von großer Bedeutung sein kann. Da die Zukunft des Eigentümers, seines Unternehmens, seiner Familie und seines Umfeldes davon geprägt werden, lohnt es sich, die Nachfolgeregelung früh genug und mit Unterstützung professioneller Beratung anzugehen. Könnten Sie diesen Gedankengang bitte weiter ausführen? Die Übergabe sollte ein begleiteter Findungsprozess sein, in dem gemeinsam ermittelt wird, was für den Unternehmer, seine Familie und das Unternehmen wichtig ist solche zukunftsprägenden Entscheidungen sollten nie unüberlegt oder überstürzt getroffen werden. Das Thema Unternehmensnachfolge betrifft im Übrigen mehr Familien, als viele annehmen: Laut Institut für Mittelstandsforschung Bonn sind von rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland circa 94% familiengeführt. Etwa 150.000 davon sollen in den nächsten fünf Jahren übertragen werden, 53% auf einen familieninternen Nachfolger. Welche Einflussfaktoren prägen Unternehmensübergaben am meisten? Generell sollte man niemals die emotionale Wirkungskraft einer innerfamiliären Unternehmensübergabe unterschätzen, schließlich müssen sich alle Beteiligten in den Regelungen wiederfinden nicht nur der Eigentümer selbst. Obwohl viele Eigentümer von Familienunternehmen den Wunsch hegen, ihr Unternehmen mit langfristigem Erfolg weiterzureichen, ist die Quote an Misserfolgen hoch. Auch wenn die Vermutung naheliegt, ist das Scheitern von ALSTER MAGAZIN ANZEIGEN-SPEZIAL Die Weitergabe eines Unternehmens an die nächste Generation sollte gut geplant werden am besten mit professioneller Hilfe!