Wiederkehrende Infekte nervt

ALSTERTAL MAGAZIN | 45 WELLINGSBÜTTEL I HR F RISEUR S TEFANIE R UHNAU Schon wieder läuft die Nase. Schon wieder Halsschmerzen. Schon wieder Druck auf den Ohren. Schon wieder Schmerzen über den Nasennebenhöhlen. So, oder so ähnlich ergeht es vielen Menschen von November bis März. Ein Infekt jagt den anderen. Der Körper findet kaum eine Woche, um sein Immunsystem zu stabilisieren. Man wird immer müder und fühlt sich ausgelaugt - und wird noch angreifbarer für den nächsten Infekt. Sollte man in diese Situation hineingerutscht sein, ist eine Untersuchung des HNO-Gebietes und der Atemwege sinnvoll. Ein chronischer Infekt sollte vom HNO-Arzt erkannt und behandelt werden. Liegt diese nicht vor, ist an einer Stärkung des Immunsystems zu denken. Bei besonders hartnäckigen Fällen kann der HNO-Arzt mit immunstimulierenden Infusionen und Akupunktur versuchen, ihr Immunsystem zu stärken um sie aus dem Kreislauf von wiederkehrenden Infektionen zu befreien. das nervt! Wiederkehrende Infekte - ANZEIGEN SPEZIAL Expertentipp von Dr. med. R. Dannesberger Wellingsbüttler Weg 119 22391 Hamburg Telefon: 040 - 46 65 37 28 www.hnopraxis.hamburg Dr. med. Rainer Dannesberger Facharzt für HNO-Heilkunde Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler J etzt hat sie endlich doch ein Ende, die Dauerbau- stelle an der Rolfinckstraße, doch die Anwohner und Gewerbetreibenden mussten ganz schön etwas durchmachen. Zumal die erste Planung den Wellings - bütteler Interessen gar nicht entsprach: Parkplätze sollten wegfallen (in einem Stadtteil mit dörflichem Charakter und weit verstreuten Villen ein Riesenproblem), und neue Bäume gepflanzt werden. Die Wellingsbüttler schrieben Briefe an Bezirksamt und Bürgermeister (sowohl Scholz, als auch Tschentscher, so lange geht das schon) und erklär - ten, Wellingsbüttel aufzuforsten sei wie Eulen nach Athen tragen. Tatsächlich hatte die Politik ein Einsehen und kam den Anwohnern entgegen; wie es die Verkehrsbehörde uns gegenüber formuliert: Die Zahl der Neupflanzungen wurde daraufhin zugunsten von Parkständen reduziert. Allerdings waren es die bereits bestehenden Bäume, die dafür sorgten, dass die Baustelle länger blieb, wie die Baubehörde erklärt: Unter Begleitung eines Baumsach - verständigen und unter Durchführung aufwendiger Bode - narbeiten konnte die Sicherung der Bäume gewährleistet werden. Der Umfang dieser aufwendigen Erdarbeiten wird durch den Baumsachverständigen vor Ort festgelegt. In der Bauvorbereitung ist dies nur schwer zu fassen und kann, wie in diesem Fall, zu Verzögerungen führen. Mittlerweile ist die fast zweijährige Baustelle endlich gewichen und die Rolfinckstraße ist mindestens so idyl - lisch und einladend wie zuvor. Um das zu betonen, haben Wellingsbüttler Geschäftsleute große Kerzen entlang der Straße aufgestellt. Die Lehre aus dem Baustellenchaos in Wellingsbüttel ist wohl zweierlei: Zum einen ist die Stadt anscheinend durchaus willens, auf die Bürger Rücksicht zu nehmen. Zum anderen: Von allein macht sie es nicht unbedingt! Es braucht engagierte Bürger und Institutionen, die Druck ausüben und Korrekturen fordern zur Not eben mit einem Brief an den Bürgermeister! So kannte man die Rolfinckstraße fast zwei Jahre lang: verengte Verkehrsführung, kaum Parkplätze, Lärm