MFA-Arzthelferin Voll-Teilzeit Azubi

ALSTERTAL MAGAZIN | 41 POPPENBÜTTEL Ohlendieck 10 22399 Hamburg Tradition verpflichtet Telefon: 040 - 602 23 81 BESTATTUNGEN Poppenbüttel infobestattungen-eggers.de www.bestattungen-eggers.de F reitag der 18. Januar. Über tausend Schüler, die im Un-terricht sitzen müssten, stehen auf dem Rathausplatz, um zu demonstrieren. Sie wurden einige Tage vorher durch das Internet, Freunde und WhatsApp- Kettenbriefe auf die Aktion aufmerksam gemacht. An diesem Tag sollten so viele Schüler wie möglich erscheinen, um ein klares Zeichen zu setzten. Mich haben diese Informationen nicht rechtzeitig erreicht und ich hatte Bedenken vor möglichen Konsequenzen. Anders haben meine Mitschüler reagiert. Sie haben sich an der 16-Jährigen Greta Thun- berg aus Schweden orientiert. Bereits seit dem letzten Jahr setzt sie sich jeden Freitag vor das Parlament und demonstriert gegen den Klimawandel. Die Alstertaler Schüler haben ihre Argumente übernommen. Ich habe an unsere Nachfahren gedacht, sie sollen schließlich auch noch auf dieser Welt leben, begründet der 15-jährige Nima seine Teilnahme. Ich bin dort gewesen, weil ich mir meine Zukunft nicht von anderen Leuten kaputt machen lassen will. Ich möchte, dass wir eine gute und saubere Zukunft haben!, sagt Lucca (15).,,Der Klimawandel ist schon länger ein Problem, es muss endlich etwas unternommen werden!, so der 15-Jährige Luis. Aber wie findet es der Schulleiter, wenn auf einmal die Schüler fehlen? Grundsätzlich finde ich es großartig, wenn Schüler sich für wichtige Themen ein - setzen. Man merkt ja, dass es einen gewissen Einfluss hat, so der Schulleiter Christian Borck des HHG. Ich habe kein Problem damit, wenn man das einmal macht, das verkraften alle, auch die Schüler. Aber was, wenn aus dem einen Mal eine Gewohnheit wird? Es würde natürlich für den Schüler schulische Konsequenzen geben, damit meine ich nicht unbedingt, dass die Schüler Probleme mit der Behörde oder Schule bekommen würden. Der Schüler verpasst ein Fünftel des Unterrichts, das hat Konsequenzen für die Leistungen. Man müsste dann ein Gespräch mit den Eltern führen. Vor allem Leistungsschwache wären gefährdet. Die Schüler selbst hatten keine Angst vor Konsequenzen. Ich habe alles mit meinen Eltern abgesprochen. Sie waren stolz auf mich, erzählt Lucca. Von der Schule hatten sie auch (vorerst) nichts zu befürchten. Es hat gereicht, wenn die Schüler sich abgemeldet und ein Entschuldigungsschreiben von den Eltern eingereicht ha- ben, sagt der Schulleiter. Wir haben das jetzt nicht kriminalisiert oder jeden einzelnen Schüler überprüft, aber leider wissen wir von einigen, dass sie nie beim Rathaus angekommen sind. Aber muss es unbedingt in der Woche sein? Die 14-Jährige Valentina sagt: Ich wäre auch am Wochenende dort hingegangen, aber die Veranstaltung findet nun mal freitags statt. Nima erklärt ,,Nur so bekommen wir Aufmerksamkeit. Nur: bringt es was? Die Schüler hoffen sehr, dass sie etwas be - wegen können und der Direktor auch: Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass die Politiker, die wir zum Beispiel hier in Hamburg haben, wirklich große Bauchschmerzen bei dem Thema haben, weil wir Erwachsenen alle jetzt ein schlechtes Gewissen haben müssen. In den 90er Jahren haben wir beim Klimaschutz gute Schritte gemacht, aber irgendwie sind wir stehen geblieben. Dafür sind wir Erwachse- nen auch mitverantwortlich. Dass eine Generation, der eine gewisse unpolitische Grundhaltung vorgeworfen wird, sich auf einmal auf den eiskalten Rathausmarkt stellt und demonstriert, das beindruckt schon. Merle Bockholdt Am 18. Januar demons- trierten deutschlandweit über 25.000 Schüler. MVZ Alstermed in Poppenbüttel sucht: MFA-Arzthelfer/in Voll-/Teilzeit und Azubi Hausärztlich-intern. und neurol. Praxis am Heegbarg 10 Tolles Team, Unterstützung bei der Einarbeitung, gutes Gehalt! Bewerbung bitte an: praxisheegbargalstermed.de www.krueperdruck.de Gern beraten wir Sie! Druckerei Krüper & Co. GmbH, Stadtbahnstraße 30, 22393 Hamburg Tel.: (040) 600 95 070, E-Mail: mailkrueperdruck.de Ihre ONLINE-Druckerei