IMMOBILIE EINHEITLICHE RAUCHMELDER

ALSTERTAL MAGAZIN | 93 IMMOBILIEN Frahmredder 7 22393 Hamburg W eshalb ein intaktes Haus abreißen und das Grundstück teilen? Klingt unlogisch? Sprechen Sie mit den Zimmermännern über Ihre Fragen: - Besteht die Möglichkeit das Haus zu erhalten und zusätzlich einen Bauplatz zu schaffen? - Lohnt sich die Grundstücksteilung auch für mich? Tel efo n: 0 40 - 6 00 10 60 ww w.z imm erm ann -ivd .de Ihr Im mo bili enm akl er set zt I hre Plä ne um Immobilienvermittlung mit Wohlfühl-Garantie: "Wir sind gern für Sie da, persönlich, mit hohem Zeit- einsatz und das an sieben Tagen in der Woche!" Michael Schmidt Inhaber, Immobilienkaufmann IHK Leitung Backoffice, Immobilienberaterin Sina Wehrhahn Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns, wie wir es schaffen, auch Ihrer Immobilien- vermittlung einen besonderen Rahmen zu geben. Tel.: 040 - 60 00 39 99 Inh. Michael Schmidt | Specksaalredder 2 | 22397 Hamburg | www.inspiration-immobilien.de INSPIRATION IMMOBILIEN Das Alstertal-Magazin stellt auf seinen Immobilienseiten in lockerer Reihenfolge aktuelle Urteile zur Rechtsprechung rund um die Immobilie vor. Diesmal geht es um einheitliche Rauchmelder, Gerüste als Rettungswege und fensterputzende Vermieter! EINHEITLICHE RAUCHMELDER Auch wenn sich einzelne Wohnungseigentümer bereits selbst Rauchmelder angeschafft haben, können sie nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS von der Gemeinschaft dazu verpflichtet werden, sich an einem einheitlichen System zu beteiligen. (Amtsgericht München, Aktenzeichen 482 C 13922/16) Der Fall: Der Eigentümer einer Drei-Zimmer-Wohnung, die zu dem Zeitpunkt nicht von ihm genutzt wurde, war gar nicht begeistert von einem Beschluss der WEG. Dem- zufolge wurde ein Fachbetrieb mit Beschaffung, Wartung und Prüfung der Rauchmelder beauftragt und die Kosten sollten anteilig auf die Mitglieder der Gemeinschaft umge- legt werden. Der Betroffene verwies darauf, selbst bereits Rauchmelder installiert zu haben. Seine Interessen hätten berücksichtigt werden müssen. Das Urteil: Die Sondereigentumsrechte des Eigentümers seien gar nicht verletzt worden, entschied das Amtsgericht, denn die Rauchmelder stünden im Gemeinschaftseigentum. Deswegen könne die WEG die Angelegenheit an sich ziehen, selbst wenn das mit gewissen Nachteilen für eines ihrer Mitglieder verbunden sei. Eine Einheitlichkeit in diesem Bereich führe zu einer größeren Sicherheit für das gesamte Objekt und sei deswegen nicht zu beanstanden. FLUCHT-GERÜST? Die Idee war durchaus einfallsreich. Ein für die Verkehrssi - cherheit einer Immobilie Verantwortlicher bezeichnete das gerade am Objekt angebrachte Baugerüst in Ermangelung anderer Fluchtmöglichkeiten als den gesetzlich vorgeschrie - benen zweiten Rettungsweg. Durch zwei Gerichtsinstanzen hindurch wurde nach In- formation des Infodienstes Recht und Steuern der LBS geprüft, ob das überhaupt möglich und erlaubt ist. Das Ergebnis lautete: Nein. Die Behauptung eines zweiten Ret- tungsweges scheiterte daran, dass dieser auch im Brandfall funktionsfähig bleiben müsse. Doch davon könne man nicht sprechen, denn der Weg über das Gerüst führe unmittelbar Urteile um die IMMOBILIE r, Fortsetzung auf S. 94 r