Pilotprojekt Volvo Cross

82 | ALSTERTAL MAGAZIN AUTO-WELT Pilotprojekt Der Volvo V90 Cross Country hilft im Notfall: Das Universitätsklinikum Heidelberg setzt den Allroad- Kombi künftig als Medical Intervention Car (MIC) ein. Das deutschlandweit einmalige Pilotprojekt soll die Notfallversorgung schwer verletzter Patienten erheblich verbessern. Volvo Car Germany unterstützt das Vorhaben mit der Bereitstellung eines speziell umgebauten Einsatzfahrzeugs . Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Doch gerade bei seltenen Vorkomm- nissen und Aufgaben kann es sinnvoll sein, Notarzt und Rettungsdienst mit zusätzlichen Ressourcen und mitunter auch Expertise zu unterstüt- zen. Hier setzt das Pilotprojekt des Universitätsklinikums Heidelberg an, das auf eine Initiative des Notfallmediziners und Motorsportlers Dr. Niko Schneider zurückgeht. Es geht vor allem um Hilfe für Per- sonen, die in einem kritischen Zustand und nicht transportfähig sind. Der Notarzt vor Ort kann in solchen Situationen das MIC anfordern. Mit dieser zusätzlichen Unterstützung, speziellen Medizinprodukten und Blutkonserven erhöhen wir die Überlebenschancen, erklärt Dr. Niko Schneider. Das MIC steht auf Abruf bereit und bringt spezielle Teams für spezielle Aufgaben zum Einsatzort. Auch extrem seltene Situationen, die heute noch die Grenze des Machbaren darstellen, könnten vielleicht zukünftig durch erweiterte Notfallmaßnahmen beherrscht werden. So können beispielsweise bei schwerstverletzten Patienten aller Altersgruppen invasive Notfallprozeduren, spezielles Atemwegsmanagement und die Gabe von Blutprodukten helfen. Der geräumige Volvo V90 Cross Country, der dank erhöhter Bodenfreiheit und Allradantrieb auch abseits befestigter Wege unterwegs sein kann, bietet hierfür den nötigen Platz und Stauraum und nach dem Umbau auch die entsprechenden Vorrichtungen für einen sicheren Transport medizinischer Geräte und Konserven. Stationiert an der Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg, kommt das Volvo MIC ab Mitte des Jahres zunächst werktags von 7 bis 17 Uhr zum Einsatz. Eine Ausweitung ist in Planung. Das Steuer übernimmt unter anderem ein Facharzt für Anästhesiologie mit diversen Zusatzqualifikationen, der derzeit in einem Fahrsicherheitstraining zusätzlich geschult wird. Es wäre eine neue Entwicklungsstufe für den Rettungsdienst, wenn Todesfälle, die sonst aufgrund fehlender Ressourcen oder Expertise eintreten würden, so möglicherweise vermieden werden könnten. Unsere Vision ist es, dieses besondere Einsatzfahrzeug dauerhaft für den Rettungsdienst zu etablieren, sagt Prof. Erik Popp. Ein zweites, baugleiches Fahrzeug mit allen Vorrüstungen steht als Ersatz für das Pilotprojekt zur Verfügung. Sollte das MIC Einsatzfahrzeug beispielsweise beschädigt sein und in die Werkstatt zur Reparatur gebracht werden, können die medizinischen Sondergeräte kurzfris- tig in das Ersatzfahrzeug eingebaut werden und schnelle Hilfe ist weiterhin gewährleistet. Weitere Infos zu Volvo erhalten Sie bei der AMC Krüll GmbH in der Hauptniederlassung, Ruhrstraße 100, oder bei Krüll in Sasel, Meiendorfer Mühlenweg 29 und auf www.kruell.com Im Innenraum des Pilotfahrzeugs ist genug Platz für medizinische Gerätschaften und Konserven vorhanden. Ab Mitte des Jahres kommt das Medical Intervention Car zum Einsatz! Verbrauch innerorts: 6,1-10,0 L/100km, außerorts: 4,8-6,7 L/100km, kombiniert 5,6-7,9 L/100 km, CO2-Emission: 139-183 g/km, Effizienzklasse A-D Fo to s: V o lv o ANZEIGEN-SPEZIAL