Schleim Rachen Räusperzwang

ALSTERTAL MAGAZIN | 33 WELLINGSBÜTTEL Wiederkehrendes Räuspern, Verschleimung im Rachen und Druckgefühl am Kehlkopf - viele Menschen leiden seit Jahren unter diesen Beschwerden. Da die Ursache häufig nicht gefunden wird, laufen die Therapieversuche mit schleimlösenden Medikamenten und Kortisonsprays häufig ins Leere. Seit wenigen Jahren ist bekannt, dass die Ursache dieser Beschwerden im Bereich der Speiseröhre und der Magenklappe liegt. Mithilfe der Befragung des Patienten und der Untersuchung des Kehlkopfs kann der HNO-Arzt erste Hinweise für die Erkrankung finden. Die 24-Stunden Messung des pH-Wertes im Rachen führt zu weiteren Erkenntnissen. Typischerweise kommt es bei diesen Patienten nachts zu einem starken pH-Wert-Abfall. Vom HNO-Arzt wird folgend eine funktionelle Endoskopie der Speiseröhre und der Magenklappe durchgeführt. Im Gegensatz zur Magenspiegelung, ist der Patient bei der Untersuchung wach. Der Vorteil liegt darin, dass die Funktion der Magenklappe und der umgebenden Strukturen beurteilt werden kann. Ist die Ursache der Beschwerden gefunden, kann nach einem ausführlichen Gespräch die richtige, meist medikamentöse Therapie, durch den HNO-Arzt eingeleitet werden. und Räusperzwang Schleim im Rachen ANZEIGEN SPEZIAL Expertentipp von Dr. med. R. Dannesberger Wellingsbüttler Weg 119 22391 Hamburg Telefon: 040 - 46 65 37 28 www.hnopraxis.hamburg Dr. med. Rainer Dannesberger Facharzt für HNO-Heilkunde Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler Was ist Ihr Gold wirklich wert? Beratung kostenlos Bargeld sofort Wir prüfen zuverlässig und kostenlos. Ankauf von Altgold, Bruch- und Zahngold, Münzen, Silber und Silberbesteck. Kompetenz in Gold und Silber Telefon 0 40/219 72 804 www.wir-kaufen-ihr-gold.de Öffnungszeiten: MontagFreitag von 1018 Uhr Samstag von 1013 Uhr Wellingsbüttler Weg 123 22391 Hamburg direkt am Wellingsbüttler Markt So., 30.08. 18:00 Uhr Stephan Schad & Henning Kiehn Patrick Süskind Der Kontrabass Beginn der Opern- und Musikkurse Leitung: Volker Wacker Di., 08.09. 12/14:30 Uhr So., 23.08. 11:00 Uhr Ausstellungseröffnung Piselotten Werke von Katarina Jensen A lstertal Magazin: Liebe Frau Kriebitzsch, 1983 kamen Sie aus Armenien auf die schöne Ostseein- sel Usedom und zehn Jahre später zogen Sie nach Hamburg. Wie kam es denn dazu? Margarita Kriebitzsch: Ich bin für die Liebe nach Deutschland gekommen, mein Mann war damals an der Ostsee stationiert und dementsprechend bin aus meiner Heimat hierhergekommen. Damals habe ich schon Kunstwerke ausgestellt, als Grafikerin gearbeitet und parallel Deutsch gelernt. Studiert habe ich Malerei, Grafik und auch Kunstpädagogik. Wie kamen Sie denn zur Acrylmalerei? In der Kunst habe ich schon immer geschaut und ausprobiert, was möglich ist und anfangs auch in der Kombination mit Öl gemalt. Heutzutage möchte aber kaum noch jemand lange auf seine Be- stellung warten, was bei einem Ölgemälde allerdings nötig ist. Acryl hat den großen Vorteil, dass es sehr schnell trocknet und man dementsprechend schneller die nächste Schicht auftragen kann. Neonfarben sind ja noch relativ neu, erst seit 2012 arbeite ich auch mit denen. Wenn es zum Motiv passt, arbeite ich zum Beispiel auch mit Glitzer, Steinchen oder Blattgold. Als Künstlerin habe ich da die freie Wahl und wenn ein Auftraggeber spezielle Wünsche hat, versuche ich die natürlich auch umzusetzen. Wie lange brauchen Sie ungefähr für ein Bild? Das ist unterschiedlich. Nehmen wir als Beispiel ein Porträt in der Größe 40cm x 40cm. Wenn es ganz schnell gehen muss, könnte ich es in einer Woche schaffen, aber sagen wir einfach mal, dass zwei Wochen machbar sind. Der Preis eines kleinen Werks beginnt bei ungefähr 600 Euro. Wenn ich arbeite, male ich ja auch nicht durchgehend, ich stehe nicht acht Stunden am Stück vor der Leinwand. Das Auge muss sich erholen, ich lasse das Gemälde zwischenzeitlich ruhen. So kommen neue Ideen, das ist ein Prozess. Das Bild entwickelt sich von alleine. Ihre Galerie haben Sie jetzt seit drei Jahren in der Alster- City, aber sind Sie auch international unterwegs? Ich war drei Mal als Ausstellerin in Cannes, ein Mal in Monaco und in Zürich, in New York und beispielsweise auch in Miami. Ich habe meine Bilder schon in 18 HASPA Filialen präsentiert, ab September sind einige meiner Werke auch in Wellingsbüttel und ab Ende Oktober auch im AEZ zu sehen. Dadurch entsteht auch eine Fangemeinde, die von Ausstellung zu Ausstellung zieht, das ist toll zu beobachten. Was ist das Besondere an Ihren Pop Art Gemälden? Schaut man durch eine spezielle Brille, so sieht man sogar einen optischen 3D-Effekt. Durch Experimente und Zeit entstehen gewisse Umstände in der Kunst. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass meine Bilder im Schwarzlicht leuchten. Ich verwende tagesleuchtende Neonfarbe, daher dachte ich nicht, dass Sie in dem Licht anders aussehen. Damals kam auf einer Kunstausstel- lung ein junger Mann auf mich zu und meinte, dass sie bestimmt wahnsinnig im Schwarzlicht strahlen würden und zeigte mir diesen Effekt, der mir bis dahin gar nicht bewusst war. Meine Bilder sind alles Unikate, ich liebe meine Arbeit. ks Die Künstlerin liebt es zu experimentieren, so kam sie auch zu Neonfarben, mit denen sie seit 2012 gerne arbeitet.