DAMIT WEG- ENDLICH

ALSTERTAL MAGAZIN | 3 V O N W O L F G A N G E . B U S S Schreiben Sie mir auf Facebook.de/alstertalmagazin und w.bussalster-net.de WEG- DAMIT? Ja, es gibt noch ein Thema neben Coro- na: Das Einfamilienhaus! Der Lebenst- raum für viele junge Menschen: Sie wollen einmal eine Familie gründen und ein Häusle bauen und: Sie wollen der Mietfalle entgehen und nicht bis in den Tod nur fürs Wohnen bezahlen. Doch ihr Traum soll jetzt begraben werden. Die Neidgesellschaft will es nicht mehr! Erst die SUVs, dann die Kreuzfahrten und nun das Einfamili- enhaus. Buhh! Auch damals in der DDR waren jene linken Wohlmeinenden schon gegen das Einfamilienhaus stattdessen schenkten sie ihren Bürgern die Plattenbausiedlungen. Und da diese Politik nur wenigen gefiel, mussten sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um das Land der Glücklichen bauen. Der Linke weiß eben genau, was für andere gut ist. Dann hilft er gerne mal mit Stacheldraht und Schießbefehl nach. Auch in der aktuellen Diskussion geht es nur um Neid und Bevormun- dung und genau nicht um Stadtentwicklung, Strukturpolitik oder gar Klimapolitik! Denn dann müssten sie sagen, welche Art Bürger sie haben wollen. In vielen Hamburger Stadtteilen hat sich die Zahl der Einfamilienhäuser sogar verdoppelt, mit der Zweitbebauung. Unsere Bebauungs- Strukturen entstanden überwiegend nach dem 1. Weltkrieg, als die Gutsbesitzer ihre Nasen vergoldeten und ihre Ländereien an die Städter verkauften. So wollten raus aus der Stadt! Grundstücke von etwa 1.000 Quadratmetern wurden ausgewiesen, um wohnen, leben und eine sogenannte Nebenerwerbslandwirtschaft zu verbinden. Voll Öko! Nur der Vorgarten war ein Schmuckgarten, hinten hatte man Hühner, Kaninchen, Bohnen- und Spargelbeete, ein paar Obstbäume und na- türlich Stachelbeeren. Manch Hamburger wird sich daran erinnern. Ich selbst habe eine ganze Reihe Bücher zu dieser Stadtgeschichte herausgegeben. Irgendwann änderte sich der Zeitgeist, man kochte das Obst nicht mehr ein sondern kaufte die Marmelade im Discounter. Ein anderer Aspekt ist die über Jahrzehnte verfehlte Strukturpolitik. Sie führte zur Landflucht. Menschen mussten ihre Heimat verlassen, weil es die Politik versäumte, sie mit Schulen, Kitas, Jobs, Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung und Internet zu versorgen. Im Gegensatz dazu glaubten Politiker in den Metropolen, so auch in Hamburg, ihre Stadt sei durch ihre Politik soooo attraktiv, dass alle zu ihnen wollten. Das ist eine Lüge! Das ländliche Brandenburg ist so Strukturschwach wie Anatolien die Menschen mussten sich auf den Weg machen und ihre Scholle verlassen! Ungewollt! Das Dilemma: Die ländlichen Räume sind verwaist, vielleicht noch zynisch verklärt von Landlust-Magazinen, während die Metropolen an Lebensqualität einbüßen, Flächen verdichten, Verkehre im Stau ersticken, Parallelgesellschaften gedeihen. Was ist an Mexiko-City mit 21 Millionen Einwohnern so attraktiv? Nichts! Die Mieten steigen ins Unermessliche, weil eben genau dort, wohin die Menschen flüchten müssen, der Wohnraum knapp wird. Während Einfamilienhäuser an der polnischen Grenze leer stehen oder nur noch 15.000 Euro kosten. Das ist doch krank! Doch statt sich bei uns Bürgerinnen und Bürgern vielmals für die verfehlte Strukturpolitik zu entschuldigen, verbietet uns die Politik das Einfamilienhaus! Nein, es ist nicht die Politik, es sind gewisse Kreise, die es mit uns nicht mehr gut meinen! Meist links-grün- intellektuelle Eiferer, die von ein paar heiß-trockenen Sommern in die Parlamente gespült wurden. Für jene hier nochmal Klartext zum Nachlesen: Ballungsräume und Plattenbauten sind unökologisch, nicht nachhaltig und Gift für eine harmonische, glückliche Gesellschaft! ENDLICH FRÜHLING! Gerne sind wir für Sie d a. Wir freuen uns auf Sie! Bis denns.... Mit biofrischen Starth ilfen zum kulinarischen Ge nuss: Täglich frisches Gemü se und Obst in großer Auswahl Vielfalt im Kühlregal lä sst keine Wünsche offe n; z.B. griechischer Schaf sjoghurt, Ziegenfrisch- käse, Heide-Halloumi Alles, was das Vegane r und Vegetarier Herz begehrt Für das Grillen im Fam ilienkreis: Frischfleisch aus der Re gion Bier und Weinspezialit äten in großer Auswah l