LESERBRIEFE Dinge wiederholen

36 | ALSTERTAL MAGAZIN DUVENSTEDT LESERBRIEFE Dinge wiederholen sich Hallo Herr Buss, was Sie treffend beschreiben (in der Kolumne Weg damit?, Anm.d.Red.) habe ich in der DDR selbst erlebt. Deshalb habe ich Anfang der Achtziger Jahre auch selbige verlassen. Allerdings hätte ich es damals nicht für möglich gehalten, dass mich die Dinge so schnell einholen. Vieles was im Moment in unserem Land abläuft erinnert mich fatal an die DDR Zeit - schlimmer noch die Altvorderen würden sich heute verwundert die Augen reiben. Sie würden staunen wie es der heutigen Politiker Kaste gelungen ist die Bürger dermaßen im Griff zu haben. Damals musste man sich mit den Querulanten (Antisozialisten, Imperialisten, Ausreisewilligen und anderen reaktionären Kräften) rumschlagen. Das konnte nicht mal die Stasi in den Griff bekommen. Ganz anders heute - mit Hilfe modernster Technik und perfektionierter Propaganda im göbelschen Stil (Egal ob wahr oder falsch - wiederhole es nur oft genug) werden die Bürger diszipliniert, der Rest diskreditiert. Das Denunziantentum feiert fröhliche Urstände und das selbständige Denken wird den Leuten aberzogen - das übernimmt der Staat. Zu Zeiten der DDR gab es zumindest eine erstrebenswerte Alternative - leider fehlt die heute. Mit freundlichen Grüßen Reinhard Winter Verleger Wolfgang E. Buss nahm in seiner vergangenen Kolumne Stellung zum Vorhaben einiger Politiker, die Einfamilienhäuser verbieten wollen. Die Kolumnen unseres Verlegers Wolfgang E. Buss sowie unsere Beiträge rufen immer starke Reaktionen hervor. So reagierten unsere Leser beispielweise auf die Kolumne Weg damit? und erneut zur Corona-Schule . Einige interessante Zuschriften stellen wir Ihnen hier vor! Gesunder Menschenverstand Sehr geehrter Herr Buss, der Kommentar Weg damit? war wieder einmal sehr interessant zu lesen. Zu jedem Satz kann ich meine volle Zustimmung geben. Meine Hochachtung, wie Sie mit Ihrem gesunden Menschenverstand unsere Umwelt sehen und entsprechend beleuchten. Mit freundlichen Grüßen Martin Grützman Auf den Punk gebrachtt Sehr geehrter Herr Buss, danke für diese Kolumne. Jedes Thema packen Sie ehrlich und mutig an. Sie bringen die Dinge auf den Punkt und formulieren es so, dass es verständlich ist und auch nachvollziehbar. Bei Ihrem letzten Thema Weg damit? hätte ich jeden Satz mit einem Ausrufezeichen versehen können. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe des Alstertal Magazins. Es grüßt Sie Heidrun Baginski Wenn auch Sie uns schreiben möchten, gerne per Mail an redaktionalster-net.de oder per Post an die Verlagsadresse. Aus Platzgründen behalten wir uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Komunen müssen entscheiden Sehr geehrter Herr Buss, normalerweise lese ich Ihre Kolumne gerne, doch diesmal war ich etwas enttäuscht (betr. Weg damit?). Sie schreiben, dass uns gewisse Kreise das Einfamilienhaus verbieten wollen. Damit spielen Sie auf das Spiegel- Interview von Herrn Hofreiter an, dem danach das fälschlicherweise von vielen Seiten unterstellt wurde. Leider haben Sie das Interview nicht gelesen, denn dort werden Sie das, was ihm unterstellt wird, nicht finden. Hofreiter hat darauf hingewiesen, dass die Kommunen wegen Wohnungsnot und Energiesparauflagen darüber entscheiden müssen, ob sie weiter so viele Flächen für Häuslebauer ausweisen wie bisher. Kein Verbot. Mit freundlichen Grüßen K. Stanko