SCHOLZ EINE CHANCE

18 | ALSTERTAL MAGAZIN MAGAZIN Brillkamp 12 22339 Hamburg 538 45 42 mf-und-friseure.de Wir sind wahnsinnig dankbar weiterhin arbeiten zu dürfen. Nach Vorlage eines negati- ven Corona-Tests dürfen wir Sie weiterhin empfangen und Schönes kreieren. Auch wir lassen uns regel- mäßig testen, sodass auch Sie sich sicher fühlen können. Wir verwöhnen Ihr Haar mit hochwertigen Produkten und verfolgen die Philosophie des Trockenhaarschnittes. Wir freuen uns auf Ihre Terminanfrage. Ihr Salonteam Michaela Franck & Friseure riseure ichaela ranck Ferienhäuser auf Sylt SCHOLZ HAT EINE CHANCE Felix Kirschstein ist seit Oktober letzten Jahres SPD-Chef in Bergstedt . Wir sprachen mit dem 20-Jährigen darüber, wie er mit der Pandemie zurechtkommt, wie sich seine Politik von der älterer Semester unterscheidet und warum er an Olaf Scholz als Bundeskanzler glaubt. A lstertal Magazin: Sie sind jetzt seit Oktober letz-ten Jahres SPD-Vorsitzender in Bergstedt. Ha-ben Sie sich schon in das Amt eingelebt? Felix Kirschstein: Bis ich zu einhundert Prozent eingelebt bin, denke ich, brauche ich noch eine Weile, aber angekommen bin ich auf jeden Fall. Durch mein Team im Vorstand und die Erfahrung der Genossinnen und Genossen ist es mir gut gelungen, mich in dem neuen Amt zurechtzufinden. Es sind viele neue Aufgaben und Pflichten, aber alles in einem bin ich gut in das Amt gestartet. Sie übernahmen den Posten in einer schwierigen Zeit damals lief die zweite Welle der Corona-Pandemie an. Welche Auswirkungen hatte das auf Ihre Arbeit? Die Auswirkungen der Pandemie auf die politische Arbeit waren und sind enorm. Politische Arbeit lebt vom persönlichen Austausch und der musste von jetzt auf gleich digitalisiert werden. Seit März sind daher die Sitzungen digital, viele Themen werden telefonisch abgestimmt und weniger Mails sind es nicht geworden. Alles in einem bin ich aber sehr zu- frieden über den aktuellen Arbeitsstand bei uns in Bergstedt und ich freue mich in hoffentlich naher Zukunft wieder mit den Menschen persönlich zu reden und nicht per Videokonferenz. Abgesehen von Corona, was sind die kommenden Her- ausforderungen, die Sie anpacken wollen? Für mich persönlich sind zwei Punkte. Zum einen ist es die Verkehrssituation im Stadtteil. Von der Anbin- dung an den ÖPNV bis hin zum Ausbau von Rad- und Fußwegen ist noch viel Potential für Verbesserung. Auf der anderen Seite ist da das Zusammenleben im Stadtteil und die Zukunft unseres Stadtteils. Ich denke, dass alle Berg - stedterinnen und Bergstedter ihre ganz eigenen Wünsche und Zukunftsvorstellungen haben und diese sollten erst einmal ge - hört werden, dann müssen sie verstanden und ernst genommen werden und im Endeffekt sind wir als SPD dafür da, die Sachen umzusetzen und das so, dass alle mitgenommen werden. Ich will, dass wir eine Stadtteilkultur schaffen, in der sich alle wohlfühlen und ein Bergstedt, in dem wir alle weiterhin gerne zuhause sind. Erkennen Sie Unterschiede, wie Sie als Zwanzigjähriger an die Politik herangehen im Vergleich mit älteren Semestern? Ich glaube, dass ich vor allem direkter und zielführender an die Themen rangehe. Mich stören ewig lange Entschei- dungsprozesse und wenig zielführende Diskussionen.