TIPPS Rücken- schmerzen

30 | ALSTERTAL MAGAZIN Homeoffice, geschlossene Sportvereine und Fitnessclubs kein Wunder, dass wir wieder den Rücken spüren! Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule sind nicht immer auf Bandscheibenvorfälle, sondern auch auf muskuläres Ungleich- gewicht zurückzuführen. Stundenlanges Sitzen, falsche Körperhaltung und unzu- reichende Bewegung im Alltag führen zu einseitiger Ausprägung der Muskeln. Das kann ein Ungleichgewicht der Nacken und Schultermuskulatur oder der Lenden- Be- cken-Beinachse auslösen. Dieses Ungleich- gewicht verursacht Schmerzen! Unsere Wirbelsäule soll durch ein aus- balanciertes Muskelkorsett ausreichend stabilisiert werden. Eine stabile Wirbelsäule schützt das Rückenmark und die Spinal- nerven. Dieser Schutz ist die Vorausset- zung für mehr Beweglichkeit, eine gute Körperhaltung, sichere Bewegungsabläufe und Beschwerdefreiheit. Ein muskuläres Ungleichgewicht kann vom Arzt für Phy- sikalische und Rehabilitative Medizin und von Physio- und Ergotherapeuten schon durch Sichtdiagnose festgestellt werden. Eine gründliche Befragung und Unter- suchung sind hier wegweisend. Früher durchgemachte Unfälle, bekannte neuro- logische oder rheumatische Erkrankungen, Bewegungsmangel oder eintönige Bewe- gungsabläufe bei der Arbeit können ein Un- gleichgewicht verursachen. Das Erkennen von muskulären Ungleichgewichten spielt in der Behandlung somit eine wichtige Rolle. Ziel ist hier, das falsche Bewegungsmuster das irgendwann gespeichert wurde, neu zu programmieren. Im Rahmen von gezielten Übungen, mit Hilfe eines Physio- oder Ergo- therapeuten, gilt daher ein ausgewogenes Training für die entsprechende Muskulatur als übergeordnetes Ziel. Kommen Sie vorbei, ich berate Sie gerne! Gemeinsam könnten wir Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität steigern. Rücken- schmerzen? Dr. med. Luisa Kleine Sie haben langsam beginnende Schmerzen im Oberschenkel, in der Hüfte oder doch im Knie, die immer schlimmer werden? Zu- nächst häufiger, dann aber verschwinden sie auch wieder. Doch plötzlich kommen sie regelmäßig vor, die Gehstrecke verkürzt sich und Sie können Ihren Spaziergang immer seltener ohne Pausen bewältigen. Selbst die ersten Schritte nach längerer Sitzdau- er werden schmerzhaft (Anlaufschmerz) und Sie müssen sich erst einmal einlaufen. Irgendwann kann die Nachtruhe durch Nachtschmerzen beeinträchtigt werden. Teilweise sackt das Bein weg. Häufig fan- gen solche Schmerzen langsam an und steigern sich mit der Zeit. Sie schränken anfangs nur langsam den Alltag ein, erst wird das Laufen schlechter, dann wird das Anziehen immer schwieriger. Die Schmerzen im Oberschenkel kön- nen häufig verschiedene Ursachen haben, z.B. Gelenkverschleiß (Arthrose) im Bereich der Hüfte, der ausstrahlende Schmerzen bis hin zum Kniegelenk hervorrufen kann. Möglicherweise ist der Grund aber auch Gelenkverschleiß im Kniegelenk oder gar Veränderungen im Bereich der Wirbel- säule durch Einengung eines Nerven mit ausstrahlenden Schmerzen in das Bein. Durch eine umfangreiche Untersuchung kann der Übeltäter eingegrenzt werden, so dass gezielte Diagnostik bspw. durch eine Röntgenuntersuchung oder ein MRT die Diagnose bestätigen kann. Im Vordergrund stehen die Beschwerden des Patienten. Solange die Lebensqualität und der Alltag nicht eingeschränkt werden und keine höhergradige Einengung eines Nerven vorliegt, kann man mit Physio- und Ergotherapie, Muskelaufbautraining, Schmerzmedikamenten, lokaler Infiltration und bspw. Akupunktur behandeln. Die Schmerzen sollten aber nicht den Alltag bestimmen. Ich berate Sie gerne über die möglichen Therapieoptionen. Schmerzen in den Beinen? Dr. med. Sevgi Kaya Neurologische Störungen können sich erheblich auf alle Lebensbereiche aus- wirken und unterschiedlichste Ursachen haben. Das Spektrum der Neurologie umfasst Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark, der peripheren Nerven und der Muskulatur. Typische Beschwerden, bei denen ei- ne neurologische Abklärung sinnvoll ist, sind Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Sehstörungen und Doppelbilder. Auch ungeklärte Schmerzen (Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Rückenschmerzen) sollten von einem Neurologen untersucht werden. Ebenso zählen Schwindelsyn- drome, Bewußtseinsstörungen, Bewe- gungsstörungen und der Verdacht einer Demenzerkrankung zum Spektrum der Neurologie. Am Anfang jeder neurologischen Dia- gnostik steht das strukturierte Gespräch, welches gemeinsam mit der körperlichen Untersuchung zu einer gezielten appa- rativen Diagnostik führt. Im Ambulanten Gesundheitszentrum Heidberg können wir das gesamte Spektrum neurologischer Funktionsdiagnostik auf hohem Niveau anbieten. Wir arbeiten eng mit anderen Fachbereichen zusammen (diagnosti- sche Radiologie, Neurochirurgie), sodass auch eine fachübergreifende Abklärung unkompliziert und zügig möglich ist. Häufige Krankheitsbilder der Neurologie sind der Schlaganfall, die Multiple Skle- rose, Epilepsie oder der Morbus Parkin- son. Aber auch Erkrankungen einzelner Nerven (zum Beispiel im Rahmen von Bandscheibenvorfällen oder einem Kar- paltunnelsyndrom) oder mehrerer Nerven (Polyneuropathie) gehören zu unserem Verantwortungsbereich. Gern berate ich Sie bei Ihren Proble- men aus diesen Bereichen. Durch unsere Fachkompetenz finden wir den richtigen Therapieansatz für Sie. Den Nerv getroffen Dr. med. Julian Richthammer GESUNDHEITS TIPPS von Experten aus dem Asklepios MVZ Nord