wieder getan Fuhlsbüttler

20 | ALSTERTAL MAGAZIN MAGAZIN Er hat es wieder getan! Der Fuhlsbüttler Janne Mommsen alias Volkmar Nebe hat einen neuen Roman geschrieben: Das kleine Friesencafé . Sein 15. Roman, der auf Föhr spielt. Ansonsten ist alles andere neu. Wir wollten von ihm wissen was genau. A lstertal Magazin: Bevor wir zum Buch kommen - Respekt, es ist bereits deine 17. Veröffentlichung bei Rowohlt. Du kannst nicht ohne schreiben, stimmts? Oder hast du 10 Ghostwriter am Start? Janne Mommsen: (lacht) Das ist alles durch künstliche Intelligenz geschaffen worden ... Nein. (Pause) Tja, das ist mein Beruf und ich liebe ihn und alles was dazu gehört, Lesungen beispielsweise in normalen Zeiten. Wenn ich auf die Insel komme oder nach Nordrhein Westfahlen oder in Orte die ich vorher nicht kannte, finde ich es jedes Mal ganz toll, dass da Menschen einen Saal füllen, die meine Bücher kennen. Das beeindruckt mich jedes Mal und es gibt immer einen schönen intensiven Austausch mit meinen Leserinnen und Lesern. Ich habe eine große Stammleserschaft und es gibt sogar Leute, die ihren Urlaub so legen, dass sie zu meinen Lesungen kommen können. Ein Scherz? Nein. Im vergangenen Jahr war ich einmal krank und bekam anschließend wahnsinnig viele Mails von Leuten die den Termin schon gebucht hatten. Toll. Obwohl die Geschichte wieder auf Föhr spielt und auch eine Oma vorkommt, ist es eine neue Serie, richtig? Ja. Die Figuren sind andere und es wird die Geschichte eines Cafés erzählt. Das in einem Folgeroman eine Pension werden soll. Das ermöglicht mir spannende Geschichten, weil viel von außen in die Pension hineingetragen wird. Aber erst einmal wird es von einem Atelier, das immer mehr Leute besuchen zu einem Café. Zum Ärger des Vermieters übrigens, der seine Ruhe haben möchte. Er ist dagegen, bis er sich in die Oma der Pächterin verliebt und alles anders wird. Dieses Verliebtsein mit 67 ist spannend, Ist es denn ein Liebesroman? Nein, die Liebesgeschichte der beiden ist nur ein Part. Es geht um Julia, die auf der Insel die Glücksorte ihrer Mutter sucht. Die war einst zur Kur auf Föhr und hat ihre Erlebnisse in eine Kladde eingetragen. Die hat Julia gefunden und ist damit auf die Insel gekommen. Eine der wenigen Verbindungen zu ihrer Mutter, die starb, als sie zwei Jahre alt war. Julia will auf Föhr diese Orte malen und hofft so, ihrer Mutter nahe zu kommen. Ein aktuelles Thema, es gibt ja sogar Sendungen, in denen Verwandte gesucht werden. Musstest du deine Familiengeschichte aufarbeiten? Erfolgreicher Vielschreiber: Janne Mommsen sitzt am zweiten Band seiner neuen Friesencafé-Reihe und im Herbst erscheint seine zweite Weihnachts-Föhr-Geschichte. Fortsetzung auf Seite 22 E va H ä b er le