Leserbriefe Hallo Herr

30 | ALSTERTAL MAGAZIN MAGAZIN Leserbriefe Fortsetzung von Seite 29 Guten Tag Herr Buss, Ich lese gerne das Alstertal Magazin, denn es bietet Informationen hinsichtlich Aktualität, Histo- rie, Kultur, Sport und Life-Style. Als Hamburger Neubürger, der über 40 Jahre im Gebiet des Rheingaus verbracht hat, habe ich großes Interes- se am derzeitigen Geschehen und der Geschichte Hamburgs. Der Artikel über den alten weißen Mann hat mich besonders angesprochen, da ich mittlerweile auch zu dieser Spezies gehöre, aber mir keiner der in Ihrem Artikel erwähnten Untaten zu Schulden habe kommen lassen. Leider wurde und wird derzeit (sowie auch in Zukunft) der Menschheit viel Unrecht und Leid zugefügt, nicht nur von alten, sondern auch von jungen Personen unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrer Religion aber auch un- abhängig vom Geschlecht. Im weiteren Text erwähnen Sie Margaret Thatcher und dass diese allein reicht. Stimmt, jedoch als einziges Beispiel scheint mir das etwas zu wenig, denn man könnte außerdem noch Katharina die Große, Elisabeth I (Gegnerin von Maria Stuart) oder die Jungfrau von Orleans (als mächtig aber tragisch) anführen. Eine letzte Anmerkung möchte ich noch zu dem politischen Islam machen, der ja wohl kein Mann ist im Gegensatz zu islamistischen Politikern. Mit freundlichen Grüßen Richard Sattelmeyer Sehr geehrte Damen und Herren, gerne erhalten Sie meine Auffassung und Eind rücke zu dem an- gefragtem Thema. Nach meiner Auffassung hat jeder Stadtteil ei nen eigenen Cha- rakter der ihn lebenswert macht. Hierzu gehö rt z.B. die Bebau- ung und Bauweise, die Infrastruktur, die geog raphische Lage und die Bepflanzung. - Heute werden auf Grundstücken auf dem e in Einzelhaus stand, 2 oder 3 Doppelhäuser gebaut. Die Straßen s ind auf den Zu- wachs von Fahrzeugen nicht ausgelegt und es wird kreuz und quer geparkt, was zu Staus und Verstimmung en führt. - Auf den neu zu bebauenden Grundstücken werden große alte Bäume gefällt. Versuchen sie mal einen solch er Bäume auf ihrem Grundstück zu fällen. Entweder nicht möglich oder mit erhebli- chen Kosten und mit willkürlichen Auflagen vo n Neuanpflanzung verbunden. - Der Flugverkehr wird erhöht, die Flugrouten und die Flughöhe zur Landung wird verändert und führt zu ent sprechend mehr Lärm. - Flächen werden in Bauland umgewandelt, ohne dass ein nor- mal informierter Bürger es mitbekommt, der a ber letztendlich auch kein Mitspracherecht hat. (z.B. Poppen bütteler Berg oder Speersort) Poppenbüttel ist ein gutes Beispiel, wie man e inen Stadtteil zum Nachteil verändert hat. Ich habe den Eindruck , es geht nur noch ums Geld, koste es was es wolle, SCHADE. Mit freundlichen Grüßen Mathias Fleischhauer Sehr geehrte Damen und Herren, unter Bezugnahme auf Ihren Artikel zur Bürgerinitiative Volksdorf 40 teile ich Ihnen sehr gern mit, dass ich mit meiner Frau und vielen Nachbarn in Poppenbüttel absolut die Einschätzung teile, dass sich in den letzten Jahren das Ortsbild der Stadtteile im Alstertal massiv zum Negativen hin verändert hat. Insbesondere ist der Eindruck durch den Abriss sehr vieler älterer Einfamilienhäuser und eine Neubebauung der entspre-chenden Grundstücke mit zwei bis drei Gebäuden entstanden.Das Naturschutzreferat in Wandsbek scheint seiner Aufgabe den Baumbestand zu schützen überhaupt nicht mehr nachzu-kommen. Inzwischen werden für Neubauten ganze alte Baum-gruppen ohne Rücksicht auf Verluste abgehackt, auch wenn die Bäume am Grundstücksrand stehen und die neuen Gebäude überhaupt nicht stören würden. Die vorgesehenen neuen Er- satzbepflanzungen sind mit einer Größe von ca. einem Meter eher ein Witz im Verhältnis zum bisherigen Baumbestand . Ebenso scheint die komplette Bepflasterung des Grundstücks ohne Beete und Blumen heute der klare Trend zu sein, auch wenn die Tierwelt dadurch zu den Nachbarn abwandern muss.Im Hinblick auf das Ortsbild ist anzumerken , dass sich sämt-liche Neubauten in ganz Hamburg - ja in ganz Deutschland - überhaupt nicht mehr unterscheiden, alle sind quadratisch, praktisch gut - diese Gebäudekästen sind völlig austauschbar. Von einer Orientierung an den bestehenden Gebäuden in der Nachbarschaft oder dem Stadtteil kann heute überhaupt keine Rede mehr sein. Sehr sehr schade diese Entwicklung ! Freundliche Grüße Thomas Seeger Hallo Herr Buss, ich habe gerade Ihr Editorial (Perspek-tivwechsel) gelesen. Eine Anmerkung zu diesem Satz: Die hübsche Luisa Neubauer ist so eine Eiferin. Das Schön-heitsattribut hat hier nichts zu suchen. Es hätte gereicht zu schreiben: Luisa Neubauer ist so eine Eiferin., denn es geht nur um das, was sie vertritt. Ich unterstelle einfach mal, dass Sie nie auf die Idee gekommen wären, dem weiter oben erwähnten Olaf Scholz auch so ein Attribut (hübsch, nicht so hübsch oder ähnliches) hinzuzufügen. Beste Grüße Uwe Schmidt